Der Endspurt hat begonnen: Höchste Intensität in der Qualitätssicherung.
Die Entwicklung von Moqlero Generation 10 nähert sich der Fertigstellung. Doch in der hochregulierten pharmazeutischen Industrie ist der Programmcode nur die eine Seite der Medaille. Parallel zur Entwicklung arbeiten unsere Validierungs-Teams derzeit mit maximaler Kapazität an der formalen Verifizierung des Systems. Bevor wir jedoch auf unseren aktuellen Status eingehen, lohnt sich ein Blick darauf, warum dieser Prozess so kritisch ist.
In der GMP-Welt (Good Manufacturing Practice) reicht es nicht aus, dass ein System funktioniert – es muss bewiesen werden, dass es dies konsistent, zuverlässig und reproduzierbar tut. Dieser Beweis wird durch zwei eng verknüpfte Konzepte erbracht:
Moderne Reinraum-Monitoringsysteme wie Moqlero sind kritische Systeme. Sie entscheiden über die Freigabe von Produkten oder das Verwerfen ganzer Chargen. Ein Softwarefehler, der beispielsweise einen Grenzwertalarm unterdrückt oder Daten korrumpiert, könnte fatale Folgen haben. Daher ist die strikte Einhaltung von FDA 21 CFR Part 11 für Reports, EU GMP inkl. Annex 1 sowie der Reinheitsstandards der ISO 14644 unerlässlich. Alle Datenprinzipien – zusammengefasst unter dem Akronym ALCOA++ (Attributable, Legible, Contemporaneous, Original, Accurate, plus Complete, Consistent, Enduring, Available) – müssen technisch erzwungen und validiert werden.
Für Generation 10 haben wir unsere Validierungsstrategie radikal erweitert. Unser Team führt derzeit Tausende von Testfällen aus:
Dieser immense Aufwand hat ein klares Ziel: Wenn Moqlero Generation 10 veröffentlicht wird, erhalten Sie nicht nur eine Software, sondern ein "Compliance-Paket". Wir liefern die vollständige Validierungsdokumentation (Traceability Matrix, Testprotokolle, Funktionsspezifikationen,...) mit, sodass Ihr interner Validierungsaufwand auf ein Minimum reduziert wird.
Wir geben weiter Vollgas, damit Sie sich auf Ihre Produktion konzentrieren können.